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Die Bundesregierung plant, im Jahr 2026 12 Gigawatt neue Gaskraftwerkskapazitäten auszuschreiben, um nach dem Atomausstieg und dem laufenden Kohleausstieg die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Anlagen müssen für die Umstellung auf Wasserstoff ausgelegt sein und bis 2045 Klimaneutralität erreichen, wobei eine staatliche Förderung geplant ist. Die Vereinbarung mit der EU-Kommission ebnet den Weg für eine sichere Stromversorgung und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie.
Die deutsche Gaming-Branche hat seit 2018 ein deutliches Wachstum verzeichnet, mit einer fast verdoppelten Anzahl an Unternehmen und 15.000 Arbeitsplätzen, unterstützt durch 183 Millionen Euro an Bundesmitteln für den Zeitraum 2020-2025. Allerdings erzielen deutsche Entwickler nur 5,50 Euro von jedem 100 Euro, die im Inland für Spiele ausgegeben werden, da die großen Blockbuster aus den USA, Kanada und Großbritannien stammen. Die Branche strebt zusätzliche Steuererleichterungen und zuverlässigere Finanzmittel an, um global wettbewerbsfähig zu sein und technisches Know-how in Bereichen wie KI für breitere wirtschaftliche Vorteile zu nutzen.
Richemont meldete starke Quartalsergebnisse mit einem Umsatzwachstum von 4 % auf 6,4 Mrd. Euro und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Das Luxusgüterunternehmen verzeichnete ein anhaltendes Wachstum in den Märkten der USA und des Nahen Ostens, positive Überraschungen in Japan und eine Stabilisierung in China. Uhrenmarken wie Cartier erzielten mit einem Wachstum von 11 % eine außergewöhnliche Leistung, obwohl Margendruck und Währungseffekte Herausforderungen darstellen. Trotz der unmittelbaren Aktienvolatilität bleiben die Analysten mit 16 Kaufempfehlungen und einem durchschnittlichen Kursziel von 181,74 CHF optimistisch.
Saudi Aramco hat einen langfristigen Vertrag über den Kauf von jährlich 1 Million Tonnen LNG aus der geplanten Anlage von Commonwealth LNG in Cameron, Louisiana, unterzeichnet. Der Vertrag ist ein wichtiger Schritt in der Strategie von Aramco, ein LNG-Portfolio von 20 Millionen Tonnen aufzubauen, und unterstützt das Ziel von Commonwealth, ein Vertragsvolumen von 8 Millionen Tonnen zu erreichen, um bis zum ersten Quartal 2026 eine endgültige Investitionsentscheidung über das 11-Milliarden-Dollar-Projekt zu ermöglichen.
Kanada und China haben während des offiziellen Besuchs des kanadischen Premierministers Mark Carney in Peking wegweisende Energiekooperationsabkommen unterzeichnet, die seiner Meinung nach eine „neue Ära“ in den bilateralen Beziehungen einläuten. Die Abkommen konzentrieren sich auf energiepolitische Diskussionen und die Zusammenarbeit im Bereich sauberer Energietechnologien, wobei alle 12 bis 18 Monate regelmäßige Ministertreffen geplant sind. Kanada strebt aufgrund der seiner Meinung nach feindseligen Handelspolitik der Trump-Regierung eine Diversifizierung seiner Handelspartner weg von den Vereinigten Staaten an und erwägt sogar den Bau einer neuen Ölpipeline zur Pazifikküste, um die Exporte nach Asien anzukurbeln.
Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften bei Flugstornierungen die von Drittanbieterportalen erhobenen Buchungsgebühren erstatten müssen, wodurch die Rechte der Fluggäste gestärkt werden. Die Entscheidung geht auf einen Fall zurück, an dem KLM und österreichische Reisende beteiligt waren, die über Opodo gebucht hatten. Damit wurde festgelegt, dass Fluggesellschaften für die vollständige Erstattung des Ticketpreises einschließlich der Buchungsgebühren verantwortlich sind, unabhängig davon, ob ihnen die Höhe der Gebühren bekannt war.
Deutschland setzt die EU-Richtlinie zum Recht auf Reparatur um, die Hersteller von elektronischen Geräten wie Smartphones, Waschmaschinen und Kühlschränken verpflichtet, Reparaturdienste zu angemessenen Preisen anzubieten und Ersatzteile über einen längeren Zeitraum (7–10 Jahre) verfügbar zu halten. Das Gesetz zielt darauf ab, Elektronikschrott zu reduzieren und die Verbraucherrechte zu schützen, indem die Garantiezeiten verlängert und reparierbare Produktdesigns sichergestellt werden. Die Umsetzung ist für Juli 2026 vorgesehen.
Implenia hat sich mit einem Kursgewinn von 150 % zum leistungsstärksten Schweizer Bauwert entwickelt und mit 83 Franken ein Rekordhoch erreicht, womit es sogar Holcim mit einem Kursgewinn von 70 % übertrumpft hat. Das Unternehmen hat sich einen Großauftrag im Wert von 1,7 Milliarden Franken im Eisenbahnbau gesichert und profitiert vom massiven 500-Milliarden-Euro-Infrastrukturinvestitionsprogramm Deutschlands. Während die meisten Schweizer Bauwerte eine positive Dynamik aufweisen, hat Sika mit einem Kursrückgang von 30 % unterdurchschnittlich abgeschnitten. Die Analystenstimmung bleibt in der gesamten Branche mit mehreren Kurszielanpassungen nach oben weiterhin positiv.
Die Aktie der Partners Group stieg um 6,5 % nach starken Geschäftsergebnissen, die eine Rekordkapitalbeschaffung und ein über den Erwartungen liegendes verwaltetes Vermögen zeigten. Die Schweizer Private-Equity-Gesellschaft meldete für das zweite Halbjahr 2025 eine starke Investitionstätigkeit und gab eine über den Erwartungen liegende Prognose für 2026 ab. Mehrere Analysten von ZKB, Vontobel, Citi und Goldman Sachs äußerten sich positiv über die Leistung und die Aussichten des Unternehmens, wobei CEO David Layton großes Vertrauen in das kommende Jahr zeigte.
Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont meldete starke Ergebnisse für das dritte Quartal, die die Markterwartungen übertrafen: Der Umsatz stieg um 4 % auf 6,4 Mrd. Euro und um 11 % in lokalen Währungen. Die vier Schmuckhäuser und das Uhrengeschäft des Unternehmens verzeichneten allesamt ein positives Wachstum, wobei die Regionen Amerika, Naher Osten und Afrika sowie Japan besonders starke Ergebnisse erzielten. Trotz einiger Währungsbelastungen und steigender Materialkosten trugen alle Vertriebskanäle zum Wachstum bei, wobei der Einzelhandelsumsatz mit +12 % organisch das stärkste Ergebnis erzielte.

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